Aus dem Leitbild wurde das Schulprogramm entwickelt. Dieses Schulprogramm wurde im April 2006 von der Gesamtkonferenz beschlossen.
Schulprogramm des Berufsschulzentrums „August von Parseval“
„Traditionsbewusst und modern“
Unsere Schule als Dienstleister der Region
Aus unserem Leitbild haben wir folgende Schwerpunkte für unsere Arbeit entwickelt.
Unterrichtsmethoden und Projekte
Unser Ziel:
Wir bieten differenzierten Unterricht mit innovativen Unterrichtsformen, um die
Handlungs-, Sozial- und Methodenkompetenz der Lehrenden und Lernenden zu stärken.
Durch ein gezieltes Methodentraining ( „Eigenverantwortliches Arbeiten“, „Wie lerne ich lernen?“, Projektarbeit) erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Handlungs-, Methoden- und Sozialkompetenz. Das erworbene Wissen setzen sie in Projekten und projektorientiertem Unterricht ein. Bei der Durchführung des „Tages der Offenen Tür“, der „Jugendbörse“, des „Aktionstag Sport gegen Drogen und Gewalt“ und bei der Gestaltung der „Woche der Verkehrserziehung“ sowie weiterer etablierter Projekte („Azubis entdecken Europa“, „Achievers International“, „Zeitz meets Bitterfeld“, „Gesunde Schule“, „Beauty Goitzsche-Cup“, „Gesundheitstag“ uvm.) bauen Lehrer und Schüler ihr Wissen aus.
Unterstützt wird die Arbeit aller Lehrenden und Lernenden durch regionale und überregionale Partner aus Industrie, Handel, Verwaltung und Handwerk. Vor allem Stiftungen und Organisationen sowie Verbände und Gewerkschaften helfen uns bei der Durchführung und Gestaltung von Projekten.
Eine fortlaufende Dokumentation sichert die abteilungsübergreifende und öffentlichkeitswirksame Informationsverbreitung der geleisteten Arbeit, wofür vielfältige Medien genutzt werden.
Der Förderverein unserer Schule unterstützt durch gezielte Hilfen die erfolgreiche Arbeit aller am Lernprozess Beteiligten.
Fortbildung
Unser Ziel:
Wir entwickeln unseren Fortbildungsplan zum Instrument der Qualitätsentwicklung des Berufsschulzentrums “August von Parseval”.
Die Nutzung von Fort- und Weiterbildungsangeboten regionaler und überregionaler Partner (LISA, Verbände, Kammern, Stiftungen, Unternehmen u.v.a.m.) stärken in vielfältiger Hinsicht den Kompetenzrahmen aller Lehrerinnen und Lehrer.
Abteilungsübergreifende schulinterne Fortbildungen sind die Basis für ein einheitlich handelndes Lehrerteam. Themen zu Gewaltprävention und Konfliktmanagement, Integration von Migranten, Lehrergesundheit sowie Gender Mainstreaming sind hierzu unsere Schwerpunkte.
Feedback-Kompetenzen durch gegenseitige Unterrichtsbesuche sichern und erhöhen die Unterrichtsqualität. Dabei verbessert ein sensibler und professioneller Umgang der Kollegen untereinander das Arbeitsklima und stärkt die Motivation des Teams.
Praxisnahe und methodisch fundierte Fortbildungen (zum Beispiel „Praxistag des Lehrers“) gewährleisten den aktuellen Bezug zu Veränderungen der Arbeitswelt im Berufsfeld.
Schulungen der Führungskräfte zur Erhöhung der Managementkompetenz dienen der Verbesserung interner Kommunikation. Gespräche zwischen Vorgesetzten und
Mitarbeitern führen zu gemeinsamen Zielvereinbarungen und geben den Kollegen die persönliche Orientierung für ihre berufliche Entwicklung.
Erziehung zu Demokratie und Toleranz
Unser Ziel:
Wir vermitteln den Lehrenden und Lernenden Grundhaltungen der Demokratie und Toleranz in der Arbeits- und Lebenswelt.
Der Schulalltag fordert verstärkt die Einbeziehung, Mitbestimmung und Mitverantwortung der Schüler. Das Streben der Schülerinnen und Schüler nach Normen und Werten, verbunden mit der Einhaltung von Ordnung, Sauberkeit, Höflichkeit und Pünktlichkeit wird gefordert. Dabei sollte nicht nur das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern, sondern auch der Umgang der Schüler miteinander von diesen Normen und Werten geprägt sein. Die Klassensprecher unter Leitung des Schülerrates beteiligen sich in Kooperation mit der Schulleitung aktiv an der Erarbeitung und Umsetzung der Pausen-, Haus- und Schulordnungen und der Gestaltung des Schulumfeldes. Es ist daraufhin zu arbeiten, dass sowohl dem Wert von Gegenständen als auch dem der Persönlichkeit eines jeden Menschen Achtung entgegengebracht werden muss.
Jeder Lehrer ist sich einerseits seiner Vorbildwirkung gegenüber den Schülern bewusst. Andererseits zeigen die Lehrkräfte kollegiale Umgangsformen miteinander, welche sich durch Freundlichkeit, Ehrlichkeit sowie gegenseitige Rücksichtnahme und mögliche Hilfen ausdrücken.
Projekttage und -wochen („Tag der Toleranz“, „Sport gegen Drogen und Gewalt“, Demokratieprojekte u.a.) vermitteln Einsichten in andere Lebensweisen und helfen kulturelle Barrieren zu überwinden. Darüber hinaus ermöglicht projektorientierter Unterricht Lehrern und Schülern die Ausprägung von tolerantem Verhalten, von
Diskussionsführungs- und Argumentationsstrategien sowie der Fähigkeit zur Konsensfindung.
Kommunikative, interkulturelle, personale Kompetenzen werden durch nationale und internationale Schülerbegegnungen und Auslandspraktika gefestigt. Ein berufsbezogener Fremdsprachenunterricht bildet dafür die Grundlage.
Dieses Schulprogramm bildet die Arbeitsgrundlage der Schulleitung, der einzelnen Abteilungen und der Schülergremien. Die daraus resultierenden. Arbeitspläne sind kooperativ durch die Schulleitung in Verantwortung der Koordinatoren zu erstellen. Durch jährliche Selbstevaluation sichern wir die ständige Qualitätssteigerung aller Gremien, die am Erziehungs- und Bildungsprozess beteiligt sind.

